Himmlischer Schriftverkehr. Hierhin können, die Kinder, ihre Wünsche senden!
Adventsgedicht
jetzt ist Advent ein Lichtlein brennt am grünen Kranz im stillen Glanz
ein zweites Licht bringt neuen Schein und stilles Glück zu uns herein
nun leuchtet schlicht ein drittes Licht vermerkt den Glanz an unserem Kranz
ein viertes Licht kommt nun hinzu und dann ist im nu wienacht überall und das Christkind kommt schon bald
Autor: unbekannt
Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde Die Flockenherde wie ein Hirt, Und manche Tanne ahnt, wie balde Sie fromm und lichterheilig wird, Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen Streckt sie die Zweige hin - bereit, Und wehrt dem Wind und wächst entgegen Der einen Nacht der Herrlichkeit.
von Rainer Maria Rilke
O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Welt ging verloren, Christ ward geboren, Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Christ ist erschienen, Uns zu versühnen, Freue, freue dich, o Christenheit!
O du fröhliche, O du selige, Gnadenbringende Weihnachtszeit. Himmlische Heere Jauchzen Dir Ehre, Freue, freue dich, o Christenheit!
Weihnacht: Nächte heller Kerzen und der Kinderseligkeit! Und so wünschen wir von ganzem Herzen eine strahlend-schöne, besinnliche Zeit!
wünschen Birgit&Gerd mit Carla
Der Weihnachtsbaum
Ach, was ist das für ein schöner Weihnachtsbaum, der passt wirklich in diesen großen Raum. Goldene Kugeln ringsum hängen, wie die Lichter brennen. Sieh da, der leckere Weihnachtsbehang, ich glaube fast, der hängt nicht mehr all zu lang. Rieche mal diese schöne Tannenluft, sie bringt in die Stube so richtigen Weihnachtsduft. Die Weihnachtskrippe unter dem Tannenbaum steht, die Entstehungsgeschichte der Bibel ihr dort seht
von Friedrich Buchmann
In jenen Tagen geschah es, dass vom Kaiser Augustus ein Befehl ausging, dass der gesamte Erdkreis aufgezeichnet werde. Diese erste Aufzeichnung geschah, als Quirinius Statthalter von Syrien war. Alle gingen hin, sich eintragen zu lassen, ein jeder in seine Stadt.
Auch Joseph zog von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt - weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, um sich eintragen zu lassen zusammen mit Maria, seiner Verlobten, die gesegneten Leibes war. Während sie dort waren, geschah es, dass sich die Tage erfüllten, da sie gebären sollte, und sie gebar ihren erstgeborenen Sohn, hüllte ihn Windeln und legte ihn in eine Krippe, weil nicht Platz für sie war in der Herberge.
In der selben Gegend waren Hirten auf freiem Felde und hielten Nachtwache bei ihrer Herde. Da trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und es umstrahlte sie die Herrlichkeit des Herrn, und sie fürchteten sich sehr. Der Engel aber sprach zu ihnen: "fürchtet euch nicht! denn seht ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volke zuteil werden soll: Euch wurde heute in der Sadt Davids ein Retter geboren, der ist Messias und Herr. Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kindlein finden, in Windeln eingehüllt und in einer Krippe liegend!" Und auf einmal erschien mit dem Engel eine große Schar des himmlischen Heeres, die Gott priesen mit den Worten: "Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Frieden unter Menschen eines guten Willens!" Und es geschah, als die Engel von ihnen weg zum Himmel entschwanden, sagten die Hirten zueinander: "lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen, was da geschehen ist, von dem der Herr uns Kunde gab!"
Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, berichteten sie von dem Wort, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, wunderten sich über das, was ihnen von den Hirten erzählt wurde. Maria behielt alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen. Die Hirten aber kehrten zurück und priesen und lobten Gott, für all das, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
aus der Bibel: Lukasevangelium Kap.2, 1 - 20
Die Lichter brennen
Die Lichter brennen am Weihnachtsbaum, Waldnadelduft erfüllt den Raum.
wir lauschen der Stille. Der Frieden hält weitweiße Flügel über der Welt.
Und tief im Herzen quillt warm und weich der ewige Born aus dem Himmelreich. von R. von Schaukal
Weihnachtszeit
Wunder schafft die Weihnachtszeit. Vor dem Dorf, darin verschneit Jeder Hof und jedes Haus, Vogelbeerbaum, Nacht für Nacht Hundert Lichtlein trägt, entfacht, Die da leuchten weit hinaus. Achtet seiner Herrlichkeit Niemand auch im Wintergraus, Bläst der Wind doch keins ihm aus, Alle strahlen dicht gereiht - Wunder schafft die Weihnachtszeit.
Martin Greif, 1839 - 1911
Weihnachtsgeschichte von Theodor Storm, 1817 bis 1888