Schön, dass ihr den Weg zu uns gefunden habt. Wir wünschen viel Spaß und eine gute Unterhaltung auf unserer Homepage.
Wenn es keine Tränen gäbe, hätte die Seele keinen Regenbogen!
Unser aktuelles Gästebuch!
Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich in unserem Gästebuch eintragen würden.
Von unseren Internetfreunden Ingrid und Helmut mitShaila und Tim. Danke
Geschenk von Ans und Peter. Danke
Bild des Monats
Es ist kalt geworden.....
Der Frost haucht zarte Häkelspitzen perlmuttergrau ans Scheibenglas. Da blühn bis an die Fensterritzen Eisblumen, Sterne, Farn und Gras. Kristalle schaukeln von den Bäumen, die letzen Vögel sind entflohn. Leis fällt der Schnee ... In unsern Träumen weihnachtet es seit gestern schon.
von Mascha Kaléko
Die fremde Stadt durchschritt ich sorgenvoll, der Kinder denkend, die ich ließ zu Haus. Weihnachten war es; durch alle Gassen scholl der Kinderjubel und des Markts Gebraus'.
Und wie der Menschenstrom mich fortspült, drang mir ein heiser' Stimmlein in das Ohr: "Kauft, lieber Herr!" Ein mag'res Händchen hielt feilbietend mir ein ärmlich' Spielzeug vor.
Ich schrak empor und beim Laternenschein sah ich ein bleiches Kinderangesicht; wes Alters und Geschlechte es mochte sein, erkannt' ich im Vorübertreiben nicht.
Nur von dem Treppenstein, darauf es saß, noch immer hört' ich, mühsam wie es schien: "Kauft, lieber Herr!" den Ruf ohn' Unterlass; doch hat keiner ihm Gehör verliehn.
Und ich?- War's Ungeschick, war es die Scham, am Weg zu handeln mit dem Bettelkind? Eh meine Hand zur Börse kam, verscholl das Stimmlein hinter mir im Wind.
Doch als ich endlich war mit mir allein, erfasste mich die Angst im Herzen so, als säß mein eigen' Kind auf jenem Stein und schrie nach Brot, indessen ich entfloh.
(Theodor Storm)
Flockenflaum zum ersten Mal zu prägen mit des Schuhs geheimnisvoller Spur, einen ersten schmalen Pfad zu schrägen durch des Schneefelds jungfräuliche Flur
Kindisch ist und köstlich solch Beginnen wenn der Wald dir um die Stirne rauscht oder mit bestrahlten Gletscherzinnen deine Seele leuchtende Grüße tauscht.
Christian Morgenstern (1871-1914)
Aus silbergrauen Gründen tritt ein schlankes Reh im winterlichen Wald und prüft vorsichtig Schritt für Schritt, den reinen, kühlen, frischgefallenen Schnee.
Und deiner denk ich, zierlichste Gestalt.
(Christian Morgenstern)
Auf den eisbedeckten Scheiben fängt im Morgensonnenlichte Blum und Scholle an zu treiben...
Löst in diamantnen Tränen ihren Frost und ihre Dichte, rinnt herab in Perlensträhnen...
Herz, o Herz, nach langem Wähnen lass auch deines Glücks Geschichte diamantne Tränen schreiben!
Bevor du dich um den Frieden der großen Welt bemühst, versuche zuerst einmal deine kleine Welt in Ordnung zu bringen. Das ist oft eine Lebensaufgabe.
Die Lebensregel von Baltimore
Dieser einzigartige Text stammt aus der Feder des amerikanischen Anwaltes Max Ehrmann (1872-1945). Wer zum ersten Mal diese zeitlos gültigen Zitate liest, dem wird es sicher nicht viel anders ergehen als mir: eine tiefe Berührung und Dankbarkeit stellt sich ein. Diese Worte strahlen eine Kraft aus, die unser Herz im tiefsten Innern sanft berührt. Man wird erfüllt von der untrüglichen Gewissheit, dass durch die Beherzigung auch nur eines Bruchteiles dieser „goldenen Lebensregeln“ das eigene Leben besser gelingen und man ganz einfach glücklicher und zufriedener leben könnte.
Geh deinen Weg gelassen im Lärm und in der Hektik dieser Zeit und behalte im Sinn den Frieden, der in der Stille wohnt. Bemühe dich mit allen Menschen auszukommen, soweit es dir möglich ist, ohne dich selbst aufzugeben. Sprich das, was du als wahr erkannt hast, gelassen und klar aus, und höre anderen Menschen zu, auch den Langweiligen und Unwissenden, denn auch sie haben etwas zu sagen.
Meide aufdringliche und aggressive Menschen, denn sie sind ein Ärgernis für den Geist. Vergleiche dich nicht mit anderen, denn es wird immer Menschen geben, die größer sind als du, und Menschen, die geringer sind. Erfreue dich an dem, was du schon erreicht hast, wie auch an deinen Plänen.
Bleibe an deinem beruflichen Fortkommen interessiert, wie bescheiden es auch sein mag; es ist ein echter Besitz in den Wechselfällen der Zeit. Sei vorsichtig in deinen geschäftlichen Angelegenheiten, denn die Welt ist voller Trug. Lass dich jedoch dadurch nicht blind machen für die Tugend, die dir begegnet. Viele Menschen haben hohe Ideale und wo du auch hinsiehst, ereignet sich im Leben Heldenhaftes.
Sei du selbst, und, was ganz wichtig ist, täusche keine Zuneigung vor. Hüte dich davor, der Liebe zynisch zu begegnen, denn trotz aller Dürreperioden und Enttäuschungen ist sie beständig wie das Gras.
Nimm den Rat, den dir die Lebensjahre geben, freundlich an, und lass mit Würde ab von dem, was zur Jugendzeit gehört. Stärke die Kraft deines Geistes, sodass sie dich schützt, wenn ein Schicksalsschlag dich trifft. Doch halte deine Phantasie im Zaum, damit sie dich nicht in Sorge versetzt. Viele Ängste wurzeln in Erschöpfung und Einsamkeit. Übe gesunde Selbstdisziplin, doch vor allem sei gut zu dir.
Du bist ein Kind des Universums, nicht weniger als die Bäume und die Sterne: Du hast ein Recht, da zu sein. Und ob es dir nun bewusst ist oder nicht: Ganz sicher entfaltet sich das Universum so, wie es ihm bestimmt ist.
Lebe daher in Frieden mit Gott, wie auch immer du ihn dir vorstellst. Und worauf du deine Anstrengungen auch richtest, was es auch ist, das du erstrebst im lärmenden Durcheinander des Lebens, sei mit dir selbst im Reinen.
Trotz allen Trugs, aller Mühsal und aller zerbrochenen Träume ist die Welt doch wunderschön. Sei heiter. Strebe danach, glücklich zu sein.
Copyright:
Sollten wir auf unserer Homepage Copyright oder Urheberrechte verletzt haben,
bitten wir um Mitteilung. Wir werden die Grafiken, Texte oder mehr dergleichen